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Europawahl 07. Juni 2009

Unser Kandidat für den Märkischen Kreis


Oliver Petrosch

Oliver Petrosch

58 Lüdenscheid
Telefon:
Telefax:

E-Mail:Oliver.Petrosch@fdp-luedenscheid.de

Oliver Petrosch
Gegenwärtig leitet er das Kriminalkommissariat Lüdenscheid. Ehrenamtlich engagiert sich der
passionierte Ausdauer- und Fitness-Sportler als Vorsitzender des Bund Deutscher Kriminalbeamter
im Märkischen Kreis. Politisch ist er im Vorstand der FDP Lüdenscheid als
Schatzmeister und in der Ratsfraktion aktiv. Auf Landesebene ist er Mitglied im
Fachausschuss für Innen und Recht.

Politische Aktivitäten und Motivation
Im Mai 2005 bin ich aus liberaler Überzeugung der FDP beigetreten.
Die FDP hat mich wie keine andere Partei durch ihre offenen und innovativen Leitgedanken
überzeugt. Sie hat es verstanden, nicht die Probleme von heute zu polemisieren, sondern
die Probleme von morgen zu erkennen und nachhaltig bereits heute anzugehen. Die FDP als
Team lebt eine dynamisch, innovative Grundeinstellung. Es macht Spaß, in diesem Team
mitzugestalten.

Mein Motto
Analog der Evolution bedarf es in der Politik, der Wirtschaft und unserer Gesellschaft
stetiger Schritte zur Optimierung, um gegen die wachsenden Herausforderungen gerüstet
zu sein.

Meine Überzeugung
Ich trete zur Eurowahl für die FDP im Märkischen Kreis an, weil ich der Überzeugung eines
alles umfassenden europäischen Geistes der Einsicht und Vernunft bin. Nämlich, dass nur
ein partnerschaftlich geeintes Europa dauerhaft Frieden, Freiheit und Wohlstand
gewährleisten kann.Die EU ist die Antwort auf die Katastrophen zweier Weltkriege. Heute ist
die Bedeutung der Friedenssicherung in den Hintergrund getreten. Allerdings sind 60 Jahre
Frieden auf dem Gebiet der Europäischen Union eine Erfolgsgeschichte für sich.

Die EU ist der wirtschaftlich größte Binnenmarkt mit annähernd 500 Millionen Menschen.
Die Europäische Kommission gewährleistet freien und fairen Wettbewerb innerhalb des
Binnenmarktes, indem sie Regulierungen bei sozial- und marktschädlichen Praktiken
erzwingt, freie Märkte wahrt und öffentliche Fördermittel überwacht.Der freie
Warenverkehr und die Freizügigkeit der Arbeitskraft gehören zu den Eckpfeilern des
Binnenmarkts. Seit der Einführung des Binnenmarkts ist die Wirtschaft in allen
Mitgliedsstaaten, insbesondere den Neumitgliedsstaaten, außergewöhnlich angestiegen.
Deutschland hat als Exportweltmeister besonders davon profitiert. Der Einzelne profitiert
nicht nur durch die Erweiterung vieler Freiheiten bei Reise und Beschäftigung in ganz
Europa, sondern auch durch Gewährleistung von sicheren Nahrungsmitteln, günstiger
Telekommunikation und optimiertem Transportwesen.

Europa ist nicht nur ein Wirtschaftsraum, sondern auch ein gemeinsamer Sozialraum.
Unter Berücksichtigung der regionalen Identität muss die Integration von Menschen anderer
Herkunft gefördert werden. Hierzu ist vom Kindergarten an ein europäisches Bewusstsein zu
wecken, z.B. durch Sprachförderung und spielerisches Vermitteln europäischer Vielfalt und
Gemeinsamkeit. Nur durch einen freien Zugang zu Bildung, Ausbildung und Arbeit wird jedem
die Chance eingeräumt, für sich selbst Verantwortung übernehmen zu können. Persönliche
Leistungsfähigkeit und -bereitschaft dürfen nicht durch einseitige Förderung nivelliert
werden.
Es ist mir wichtig, ein generationenübergreifendes senioren-, kinder- und
familienfreundliches Bewusstsein zu schaffen, in dem Menschen füreinander Verantwortung
übernehmen und sich im sozialen und politischen Bereich engagieren. Hierfür ist es mir auch
wichtig, dass in den Schulen die Geschichte und Bedeutung sowie die Rolle Europas (der
EU) vermittelt wird.

Die Bedeutung und Einflussnahme der EU auf seine Mitgliedsstaaten nimmt immer weiter zu
und beeinflusst das tägliche Leben eines jeden Bürgers.

Es ist richtig und wichtig, dass die EU eine verantwortungsvolle, starke, selbstbewusste
und friedliche Rolle in Europa und der Welt einnimmt und sich moderat und konsequent für
eine weltweite Friedenssicherung einsetzt. Es ist auch richtig und wichtig, dass sie den
Wohlstand ihrer Mitglieder durch freien, fairen und wo es erforderlich ist, z.B. im
Bankengewerbe und zur Gewährleistung einer umweltverträglichen und bezahlbaren
Energieversorgung, kontrollierten Wettbewerb sichert. Es ist auch richtig und wichtig, dass
sich die EU verstärkt zur Lösung der Finanz- und Wirtschaftskrise einsetzt, Maßnahmen
gegen die globale Erderwärmung ergreift sowie die Verbraucher vor Gefahren bewahrt und
Rechtssicherheit auf dem gesamten Gebiet der EU schafft.

Bei all diesen Erfordernissen lehne ich es ab, dass die EU das tägliche Leben bis ins Detail
regeln muss. Hierin hat mich bei dem Kreisparteitag Graf Lambsdorff ausdrücklich
unterstützt. Es ist mir wichtig, dass sich die EU vorrangig für das Wohl seiner Bürger
einsetzt. Sie darf sich nicht durch wirtschaftliche Interessen und Lobbyisten lenken lassen.
Der Bürger muss mehr Einfluss auf die Politik der EU haben. Es ist mehr Demokratie
erforderlich, nur so kann ein „Wir-Gefühl“ entstehen.

Hierfür trete ich im Namen der FDP für die Bürger des Märkischen Kreises als Kandidat zur
Europawahl an und bin Ansprechpartner für unsere Region.


Oliver Petrosch ist Mitglied des Zukunftsteams